Top News

    Mängel bei Beipackzetteln

    Die Zeitschrift „Finanztest“ sieht die den Banken von den Regulierern verordneten „Beipackzettel“ kritisch.
    „Viele der neuen Kurzinformationen helfen Anlegern wenig, die in Windräder oder Bürotürme investieren wollen“, warnt der Autor mit Blick auf die Beipackzettel für Geschlossene Fonds. „Finanztest“ hat im März 2013 geprüft, wie nützlich die Blätter sind. Im Einsatz waren in dieser Zeit 67 Kurzinformationen für Vermögensanlagen. Die Blätter müssen laut Gesetz auf der Internetseite des Anbieters bereitgehalten und aktualisiert werden, solange Anleger einsteigen können. „Bei 17 Kurzinformationen, also gut einem Viertel, war das aber im März nicht der Fall.“ Erst nach Anfragen von „Finanztest“ stellten Anbieter die meisten der fehlenden Blätter auf ihre Internetseite. Inhaltlich hat „Finanztest“ in einer Stichprobe 24 Kurzinformationen unter die Lupe genommen. „Einige gingen sehr genau auf ihre Anlageobjekte ein, wie etwa Hannover Leasing beim…

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Regulierung


Trennbankenmodell in der Analyse

In einem Gastbeitrag für die „Börsen-Zeitung“ referieren Dirk Holländer, Partner Zzeb, und Ekkehardt Bauer, Manager von zeb/Research, über die Herausforderungen, die das geplante Trennbankensystem für Banken mit sich bringen wird. Die geschäftspolitischen Konsequenzen für die entsprechenden Institute seien den Autoren zufolge enorm. „Die Banken müssen entscheiden, ob sie eine Trennung vornehmen oder ihre Handelsaktivitäten so [...]


EU-Parlament will Großanleger künftig an Bankenrettung beteiligen

Nach dem Willen des Wirtschaftsausschusses im EU-Parlament sollen Großanleger auch bei künftigen Bankenrettungen in der Eurozone zahlen müssen. Die Parlamentarier verabschiedeten am Montagabend mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf, der von 2016 an nur Einlagen von bis zu 100.000 Euro schützt. Die Anleger werden demnach erst herangezogen, wenn das Geld der Aktionäre und Anleihegläubiger nicht ausreiche. [...]


Basel III


Leiter des IDW warnt vor den Risiken von Basel III

In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ warnt der Leiter des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, vor den Risiken einer falschen Bankenüberwachung. Hüther sieht darin u.a. aus den neuen Bankeneigenkapitalregeln gewisse Risiken erwachsen: Basel III, so der Experte, erschwere durch die Liquiditätsvorschriften künftig den langfristigen Unternehmenskredit. So soll die kurzfristige Zahlungsunfähigkeit einer Bank durch erstklassige [...]


Goldman-Sachs-Chef: Basel III ist aktuell bester Standard

Ungewohntes Lob aus Reihen der US-Finanzbranche für die neuen Baseler Liquiditäts- und Eigenkapitalregeln.
In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ bezeichnet Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein die unter dem Schlagwort Basel III bekannten neuen Eigenkapitalregeln als den aktuell besten Standard. „Ich sehe keinen Grund, jetzt mehr oder weniger zu tun“, betonte der US-Bankchef. Obwohl die Vereinigten Staaten bei der Umsetzung der Vorgaben hinterherhinken, werden die Geldhäuser nach seinen Worten bereits am Markt daran gemessen. Nach Zahlen der US-Notenbank (Fed) verdoppelte sich das Kernkapital der heimischen Großbanken von Ende 2008 bis 2012 auf 792 Milliarden Dollar. Das lag vor allem daran, dass die Institute weniger Geld an ihre Aktionäre ausschütteten. Im jüngsten Bankenstresstest der Fed wurde Goldman gerügt. Blankfein machte allerdings deutlich, dass er nicht…


Riskmanagement


Reputationsrisiko Steueroptimierung?

RisikoGroßbanken rechnen sich mithilfe von Steueroasen ihren Gewinn klein, so der Vorwurf gegen die Branche.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von Mutmaßungen innerhalb der Partei „Die Grünen“, wonach deutsche Großbanken mithilfe ihres weit verzweigten Internationalen Geflechts aus Zweckgesellschaften ihre Gewinne in Steueroasen verlagern, etwa auf die Kaimaninseln, und so ihre Steuerbelastung vermindern. Sparkassen hingegen würden diese Möglichkeit offenbar nicht nutzen, heißt es. Weiter schreibt das Blatt: „Um den Großbanken einen Strich durch die Rechnung zu machen, wollen die Grünen jetzt durchsetzen, dass die Geldhäuser schon ab 2014 offenlegen müssen, in welchen Ländern sie mit wie vielen Mitarbeitern wie viel Gewinne erwirtschaften.“ Diese Forderung gehe aus einem Änderungsantrag zur Bankenregulierung hervor…


Deutsche Bankvorstände bei Libor-Skandal außen vor

Prüfungen der Finanzaufsicht Bafin haben ergeben, dass die Vorstände deutscher Banken nicht in den Skandal um Zinsmanipulationen verwickelt gewesen seien. Man habe bislang keine Hinweise auf eine Art systematische Kriminalität gefunden, in die Vorstände eingebunden waren, wird der für die Bankenaufsicht zuständige BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler zitiert: „Nach unseren bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um Handlungen [...]


IT & Risk


Sorgen vor IT-Compliance-Lücken

Eine aktuelle Studie attestiert den Finanzdienstleistern erheblichen Handlungsbedarf bei der Adressierung verschärfter IT-Compliance-Vorgaben. 71 Prozent der befragten Banken, Finanzunternehmen und Versicherungen fürchten nach Erhebung der Interxion Holding NV und JWG, dass sie ihre IT-Systeme nicht bis 2015 fit gemacht haben, um die neuen Richtlinien wie Basel III, Solvency II, MiFID II und EMIR zu erfüllen. [...]


IT-Systemtests bei Banken und Versicherungen mit Reibungsverlusten

Viele Banken und Versicherungen haben einer Studie der PPI AG zufolge Probleme, eine geeignete Testumgebung für die Überprüfung ihrer IT-Systeme herzustellen. Bislang fänden die IT-Systemtests noch überwiegend manuell oder semi-manuell statt und seien von zeitlichen Verzögerungen und häufigen Korrekturphasen geprägt, heißt es in der Studie „Testmanagement – Durchführung von Systemtests in Banken und Versicherungen“. Ursächlich [...]