Top News

Politik ringt um Bankenabwicklung

18. November 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Die Finanzminister kommen in den Verhandlungen über den neuen Gesetzesrahmen für die Abwicklung oder Sanierung maroder Banken nicht voran“, meldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Die Gespräche über den Abwicklungsmechanismus, so heißt es, würden sich nicht zuletzt wegen der deutschen Regierungsbildung schwierig gestalten, heißt es aus Diplomatenkreisen. „Ich glaube, diese Gespräche brauchen noch einige Zeit, es [...]



Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen: Regulierungstrend ändert Strukturen der Unternehmensfinanzierung

11. November 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, warnt in einem ausführlichen Gastbeitrag für die „Börsen-Zeitung“ vor den massiven Konsequenzen der ausufernden Bankenregulierung für die Unternehmensfinanzierung. „Strukturen der Unternehmensfinanzierung ändern sich – Stärkere Kapitalmarktbasierung könnte nun tatsächlich kommen“, fasst Fitschen seine Kernthesen zusammen. Fitschen weiter: „ Die Krise selbst und die Neuordnung des Banken- und Finanzsystems [...]



Bundesbank fordert saubere Bankbilanzen

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

Zentrales Thema in der heutigen Regulierungsberichterstattung ist die in Deutschland im Zuge des EZB-Bilanztests anstehende Risikovorsorge in potenziell problematischen Geschäftsfeldern wie der Schiffs- und der Immobilienfinanzierung. Wie Sabine Lautenschläger, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, am Freitag erklärte, werde im ersten Schritt des Gesundheitschecks darauf geachtet, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei, „beispielsweise für Schiffskredite, gewerbliche Immobilienkredite [...]



Libor-Ermittlungen der EU vor dem Abschluss

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Die Ermittlungen der EU im Libor-Skandal stehen vor dem Abschluss“, berichtet das „Manager Magazin“. Es drohen Rekordstrafen – gleichzeitig winke die EU für reuige Sünder mit einem Strafnachlass, heißt es. „Finanzinstitute, die in erheblichem Umfang mit der EU-Kommission kooperieren, müssen dann im günstigsten Fall nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Strafe bezahlen. Einige Geldhäuser haben [...]



EZB-Bankenprüfung belastet europäische Banken

14. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die Bilanzprüfungen und Stresstests der Europäischen Zentralbank (EZB) als neue Aufsichtsinstanz in Europa stehen vor der Tür.
Laut einer Umfrage der „Börsen-Zeitung“ verbinden Deutschlands Banken mit dem Bilanztest der EZB zwar die Hoffnung auf eine bessere Vergleichbarkeit von Bankbilanzen über Ländergrenzen hinweg. „Im Ungewissen gelassen über seine Details, begleiten sie die Vorbereitungen zugleich aber mit kaum verhohlenem Misstrauen“, so das weitere Ergebnis der Umfrage. Der Bilanztest werde darauf abzielen, die Veröffentlichung über die Qualität der Aktiva zu harmonisieren, glaubt die Deutsche Bank: „Wir erwarten, dass dies die Vergleichbarkeit zwischen Banken verbessern wird.“ Nord/LB und Aareal Bank sehen dies ähnlich. Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen moniert zudem: Unnötige Doppelungen von Aufsichtsstrukturen und Aufsichtsarbeiten müssten vermieden werden, um eine effektive…



Heftiges Ringen um Bankenabwicklung

10. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

Im Streit um den Aufbau einer Instanz zur Bankenabwicklung hat EU-Kommissar Michel Barnier einen Vorschlag „zur Güte“ gemacht, indem er den Euro-Rettungsschirm ESM mit dieser Aufgabe betrauen wolle. Doch in Berlin, so berichtet das „Handelsblatt“, hätten die Experten skeptisch auf den Vorschlag von EU-Kommissar Michel Barnier reagiert. Aus der Union komme nur vorsichtige Zustimmung, SPD [...]



Staaten wollen mehr Einfluss bei Bankenabwicklung

8. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

Wie die „Börsen-Zeitung“ berichtet, drängen die Regierungen im Ringen um die Ausgestaltung des künftigen einheitlichen Abwicklungsmechanismus für marode Banken in Euroland auf mehr Einfluss auf konkrete Beschlüsse.
Demnach werde im jüngsten Vorschlag der EU-Ratspräsidentschaft gefordert, dass EU-Kommission und Europäische Zentralbank im spielentscheidenden „Ausschuss“ (Board) kein Stimmrecht haben sollen. Dieses Gremium spiele bei der Abwicklung eine – wenn nicht gar die – Hauptrolle. „Auch der stellvertretende Exekutivdirektor soll nur an den Beratungen, nicht aber an der Abstimmung teilnehmen. Das bedeutet, dass die nationalen Regierungen an Macht gewinnen. Denn die Stimme ihres jeweiligen Vertreters im Ausschuss hat mehr Gewicht, da außer ihm – und den Repräsentanten aller anderen betroffenen Staaten – nur noch der Exekutivdirektor selbst eine Stimme…



BNP-Chef erwartet Bankenübernahmen infolge neuer Aufsicht

4. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenDer BNP-Chef erwartet Transparenz und überzeugendes Handeln von neuer europäischer Bankenaufsicht.
Nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden der größten französischen Bank BNP Paribas, Jean-Laurent Bonnafé, sei es wichtig, dass die gerade entstehende europäische Aufsicht die Regeln für die europäischen Banken einheitlich durchsetze und mit den für das Jahr 2014 angekündigten Stresstests zusätzliche Transparenz in den Bankbilanzen schaffe. „Ausländische Beobachter müssen jetzt überzeugt werden, dass die europäische Bankenaufsicht professionell handelt. Dann können in drei bis fünf Jahren auch grenzüberschreitende Übernahmen erfolgen“, sagte Bonnafé. In einem Gespräch mit Frankfurter Journalisten nannte Bonnafé die amerikanischen Banken JP Morgan und Bank of America als…



Rettungskosten: Banken als Risikofaktor

2. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungDas „Handelsblatt“ warnt vor weiterhin bestehenden Risiken für die Finanzsysteme, die von maroden Banken ausgingen.
Dabei formuliert der Autor den Vorwurf, dass der Staat – entgegen aller gegenteiligen Verlautbarungen – weiterhin Geldinstitute retten dürfe. „Dafür haben die EU-Finanzminister heimlich gesorgt.“ Die vollmundigen Verlautbarungen der Politik, dass zunächst Anteilseigner und Gläubiger im Falle einer Bankenabwicklung zur Kasse gebeten würden, seien Makulatur. Wörtlich heißt es: „Eines haben Schäuble und seine Kollegen allerdings verschwiegen: Sie wollen eine großzügige Ausnahme von der Regel machen. Sie ist im – extrem verklausuliert formulierten – Artikel 27, Absatz 2dIII des Richtlinienentwurfs versteckt. Dort ist von ‚außergewöhnlicher öffentlicher finanzieller Unterstützung‘ die Rede.“ Kapitalspritzen oder Bürgschaften dürfen demnach so lange gewährt werden, bis die Aufsichtsbehörde eine Bank…



„Schranken für die EZB“

1. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Schranken für die EZB“ – In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ fordert Hans-Werner Sinn, Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Uni München und Präsident des lfo-lnstituts, klare „Schranken für die EZB“. „Die wichtigste Aufgabe der nächsten Legislaturperiode ist die Lösung der Euro-Krise und die Sicherung einer funktionstüchtigen gemeinsamen Währung durch Reformen, die die EZB zwingen, ihre fiskalische Regionalpolitik, die sie als Geldpolitik ausgibt, zu beenden“, leitet Sinn seinen Beitrag ein. Eine Fortsetzung der Politik der temporären Beruhigung der Finanzmärkte durch eine Übertragung der Haftungsrisiken von den Investoren auf die Steuerzahler und Rentner der noch gesunden Länder destabilisiere Europa. Die jetzt verantwortlichen Politiker würden nicht mehr im Amt sein, wenn die wegen der demografischen Krise ohnehin schon erdrückenden Rentenlasten mit den Haftungsrisiken aus der Euro-Krise zusammenfallen und eine für den Zusammenhalt der EU [...]