Großbanken mit Schwächen bei Risiko-Offenlegung

11. November 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Börsen-Zeitung berichtet aktuell über eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Mazars Hemmelrath zur Risikooffenlegung von internationalen Großbanken. Zwar würden die Institute die Empfehlungen des Financial Stability Forums (FSF) prinzipiell befolgen und ihre Risiken im Geschäftsbericht detaillierter offen legen – dennoch gebe es auch klare Kritikpunkte. „Gerade beim Stichwort Fair-Value-Bilanzierung mangele es aber noch an Details [...]“, heißt es im Bericht. „Das Problem, das der Leser eines Geschäftsberichts einer Bank hat, ist schon allein der Umfang des Berichts – dadurch ist man nicht in der Lage, den Inhalt voll aufzunehmen“, so Stefan Lutz, Partner bei Mazars. Erschwerend komme hinzu, dass die Risikoberichterstattung an unterschiedlichen Stellen in den einzelnen Geschäftsberichten zu finden sei.

 


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