Das Taktieren des JP Morgan-Chefs in Sachen Regulierung

15. November 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

In einer ausführlichen Analyse beschreibt das englischsprachige Magazin „Forbes“ die Versuche des Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, die Ausgestaltung der künftigen Bankenregulierung zu beeinflussen (Titel frei übersetzt: „Chef-Banker und Chef-Schmeichler“). Das Blatt verweist hier auf seine guten Verbindungen in die US-Politik – getreu dem Motto: „I’ll talk to anyone who wants to talk to me.“ Besonders herausgestrichen wird der gute Draht zu US-Präsident Barack Obama. Seine Vorstellung einer künftigen Regulierung habe Dimon schon im März in einem Brief an die JP Morgan-Anteilseigner verdeutlicht: Er verwies dabei auf die systemischen Probleme im Bankensektor, die regulatorisch angegangen werden müssten – jedoch immer in Vermeidung übermäßiger Bürokratie. Punkt für Punkt habe Dimon die kritischen Punkte damals benannt: „[...] the mortgage business, where brokers operated with next to no oversight; the Basel II capital requirements, which allowed investment banks to greatly boost their leverage; and the supervisory framework that inadequately monitored systemic risk.“

 


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