Studie zur Quantifizierbarkeit von Risiken auf Finanzmärkten

24. November 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Krise der internationalen Finanzmärkte hat die allgemeine Wahrnehmung für die in diesen Märkten inhärenten Risiken merklich verändert. “Glaubten manche Anleger in den Boomphasen der Finanzmärkte, dass sich eine hohe Kapitalrendite mit geringem Risiko verbinden ließe, wenn man nur die Finanzprodukte entsprechend gestaltete, hat sich diese Wahnvorstellung zwischenzeitlich verflüchtigt”, erklären die Autoren Wolfgang Karl Härdle und Christian Friedrich Wolfgang Kirchner von der Berliner Humboldt-Universität. Wolle man vernünftig mit diesen Risiken umgehen, sei es notwendig, diese quantifizieren zu können. Ebendiese Herausforderung steht im Mittelpunkt ihrer vor kurzem veröffentlichten Studie.

“Hier gilt es, eine Reihe methodischer Probleme zu bewältigen, da sich einfache statistische Methodiken als nicht adäquat für die vielschichtigen Finanzmarktrisiken erweisen”, so die Aussage der Experten. Die Vielschichtigkeit dieser Risiken habe in den letzten Jahrzehnten zugenommen, insbesondere seitdem hypothekengesicherte Darlehen in verbriefter und verpackter Form auf Finanzmärkten abgesetzt worden seien. “Der Fokus der folgenden Ausführungen liegt bei der Quantifizierung der Risikoeinschätzungen, und zwar unter Beachtung von Wahrnehmungsproblemen, wie sie in der modernen Verhaltensökonomik erörtert werden. Daneben werden aber auch Probleme des demographischen Risikos angesprochen”, merken Härdle und Kirchner in der Einleitung zu ihrer Analyse an.

Nähere Informationen zur entsprechenden Studie können unter folgendem Kontakt erfragt werden: t.dieterich@rmrg.de

 


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