CEBS mit Vorlage zur Ausgestaltung von Liquiditätspuffern

11. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Vorgestern legte der Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (CEBS) Vorschläge zum Liquiditätspuffer vor. Die Einschränkungen sind nach Ansicht der Financial Times Deutschland jedoch nicht so dramatisch: Die Banken sollen vor allem Cash und zentralbankfähige wie hochliquide Anlagen halten. Dies könnten aber etwa auch Pfandbriefe sein. Die Vorschläge sollen bis Ende Juni 2010 umgesetzt werden. „Sollte der Baseler Ausschuss härtere Vorgaben machen, werden seine Beschlüsse aber entscheidend sein“, so der Bericht. In der CEBS-Publikation heißt es, die Puffer sollten Kreditinstitute mit Liquiditätsproblemen mindestens einen Monat absichern, ohne dass diese ihr Geschäftsmodell ändern müssen. Man habe für die Leitlinien dabei einen „relativ einfachen“ Ansatz gewählt, um Umsetzung und Kommunikation zu vereinfachen. Dieser solle individuell mit Hilfe eines Dialogs zwischen Institut und Aufsichtsbehörde vertieft werden (weitere Quelle: Börsen-Zeitung).

Die CEBS-Veröffentlichung kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.c-ebs.org/documents/Publications/Standards—Guidelines/2009/Liquidity-Buffers/Guidelines-on-Liquidity-Buffers.aspx

 


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