Gesetz soll Interessenkonflikte bei Ratingagenturen ausschließen

13. Januar 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Den in Deutschland registrierten Ratingagenturen drohen künftig Bußgelder bis 1 Mio. Euro, falls sie gegen die neuen EU-Vorschriften verstoßen. Verschiedene Zeitungen berichten über einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums, der genau festgelegt, wie die entsprechende EU-Verordnung umgesetzt werden soll. Als „worst case“ droht den Agenturen sogar der Lizenzentzug. Die Strafgelder können verhängt werden, wenn eine Ratingagentur trotz eines Interessenkonflikts ein Rating abgibt oder wenn sie gleichzeitig beim selben Unternehmen berät und ratet, so ein Handelsblatt-Bericht. „Einmal im Jahr muss die Ratingagentur sich einer Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer unterziehen“, fasst die Börsen-Zeitung eine weitere Regelung zusammen (weitere Quelle: Financial Times Deutschland).

 


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