IWF plädiert für risikoorientierte Eigenkapitalzuschläge

15. April 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Der IWF hat sich in seinem aktuellen „Global Financial Stability Report“ für Regulierungsschritte ausgesprochen, mit denen das systemische Risiko von Finanzmarktakteuren begrenzt werden kann. Als mögliche Instrumente werden dabei Verschuldungsobergrenzen, abgestufte Eigenkapitalzuschläge, optionale Kapitalerhöhungen, eine Begrenzung der Aktivitäten beziehungsweise der Größe von Instituten sowie Testamente (so genannten „Living Wills“) vorgestellt. „Ein erweitertes Mandat zur expliziten Überwachung systemischer Risiken wird für sich genommen nicht ausreichen, um die Risiken zu verringern“, so die warnende Anmerkung zu internationalen Bestrebungen, die jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden lediglich mit weiteren Monitoring-Kompetenzen auszustatten (Quellen: Börsen-Zeitung, Dow Jones Newswires).

 


Tags: , , , ,

Keine Kommentare möglich.