Ausblick 2009: Strengere Eigenkapitalvorgaben schränken Spielraum ein

30. Dezember 2008 | Von | Kategorie: Regulierung

Die heutige Financial Times Deutschland blickt auf die Aussichten der Bankenbranche für das Jahr 2009 voraus und sieht die Institute dabei „auf Diät“ gesetzt. „Die Übertreibungen der letzten Jahre – etwa was die Komplexität von Produkten angeht – müssen zurückgeführt werden“, wird Thomas Raab, Geschäftsführer bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman in Frankfurt, zitiert. „Stattdessen werden sich die Banken wieder auf traditionelleres Geschäft besinnen müssen.“ Grund für diesen Umschwung sei nicht nur das Misstrauen von Investoren. Die zu erwartende striktere Regulierung etwa bei Eigenkapitalvorgaben werde den Spielraum der Banken einschränken, mit großen Risiken und hohem Verschuldungsgrad zu agieren – ebenso wie der mittlerweile größte Akteur in der Branche: „Solange der Staat eine so massive Präsenz hat, wie das momentan der Fall ist, wird es risikobehaftete und volatile Geschäfte nicht geben“, erkennt Jens Wöhler von der Unternehmensberatung Kienbaum.

 


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