Outsourcing der Kreditsachbearbeitung birgt Risiken

22. Juli 2010 | Von | Kategorie: IT & Risk

it_backsideThomas Reher, Vorstand der PPI AG, und Hagen Luckert, Geschäftsführer der Hypotheken Management GmbH, blicken in einem Beitrag für „InformationWeek“ auf den Trend unter deutschen Banken, die Kreditsachbearbeitung in so genannte „Kreditfabriken“ auszulagern.
Mehr als die Hälfte der hiesigen Banken und Sparkassen sei mit dem hauseigenen Kreditgeschäft unzufrieden. Um von Arbeitskosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent zu profitieren, würden daher immer mehr Institute diesen Schritt zum Outsourcing anvisieren. Dazu heißt es jedoch mahnend: „Um diese Vorteile nutzen zu können, ist allerdings eine professionelle Organisation nicht zuletzt auf Seite der IT-Systeme mit genauer Beschreibung der Schnittstellen und Prozessschritte erforderlich. Dies sollte auf Basis fest vereinbarter Service Level Agreements (SLAs) zwischen Bank und Kreditservicer geschehen.“

Schwierigkeiten bereite den Banken bei der Auslagerung ihrer Kreditsachbearbeitung vor allem das Zusammenspiel der einzelnen IT-Komponenten, merken die Autoren folgend an. „Funktioniert dieses nicht reibungslos, schmelzen die mit dem Outsourcing von Kreditprozessen angestrebten Kostenvorteile rasch dahin“, wird gewarnt. Ein bestandführendes System, „in dem die Buchungslogik festgelegt ist“, stelle eine geeignete Grundlage dar, um dies zu verhindern. „In diesem System zusätzlich geschaffene Schnittstellen für den Zahlungsverkehr oder die Anforderungen an Basel II ermöglichen die unkomplizierte Integration in die Mandantensysteme eines Servicers.“

Der entsprechende Beitrag ist unter folgendem Link abrufbar: http://www.informationweek.de/cio/it-strategie/artikel-84643.html

 


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