„Risiko-Panik“: Wenn Märkte ohne Grund einbrechen

22. Juli 2010 | Von | Kategorie: Riskmanagement

„Warum ist die Weltwirtschaft in die schlimmste Rezession seit der ‘Great Depression’ abgetaucht?“ – diese Frage stellen sich die Finanzexperten Philippe Bacchetta, Cédric Tille und Eric van Wincoop als Ausgangspunkt einer Analyse, die aufzeigen soll, dass wirtschaftliche Fundamentaldaten allein nicht die globale Krise erklären. Dennoch hätten sie eine Rolle gespielt. Die Autoren argumentieren, dass Ereignisse wie die Schieflage und folgende Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 für Investoren zu Schlüsselereignissen werden, infolge derer sich die „Risikowahrnehmung“ grundlegend verändert. Es ändere sich also die Art und Weise wie Risiken von den Marktteilnehmern interpretiert werden. Dies könne zu einer Art „Risiko-Panik“ führen. Diese definieren die Experten als „selbsterfüllende Risiko-Spitzen und einem Kollaps der Asset-Preise“.

Den vollständigen Analyse-Beitrag können Sie auf dem Portal “voxeu.org” einsehen: http://www.voxeu.org/index.php?q=node/5306

 


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