Interne Bundesbank-Analyse sieht 50 Mrd. Euro Kapitalbedarf durch Basel III

21. September 2010 | Von | Kategorie: Basel III

Ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ über eine vertrauliche Bundesbank-Expertise zum Kapitalbedarf deutscher Banken infolge des neuen Basel III-Regelwerks stößt auf breites öffentliches Echo. Mehrere Medien greifen die Informationen auf, wonach die zehn größten Banken (u.a. Deutsche Bank, Commerzbank, WestLB, BayernLB und LBBW) 50 Mrd. Euro an frischen Mitteln aufbringen müssten. Auf Basis historischer Daten kommt die Analyse zu dem Schluss, dass die Institute bis Ende 2019 etwas mehr als 40 Mrd. Euro durch einbehaltene Gewinne und Kapitalaufnahme von außen aufbringen können. „Für den Rest müssten sie neue Geldquellen erschließen“, fasst die FAZ in ihrem Beitrag die Informationen zusammen. Untersucht wurden die Basel III-Effekte auf Banken mit einem Kernkapital von mehr als drei Milliarden Euro. Ein Bundesbanksprecher wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen, merkt die Financial Times Deutschland an.

 


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