FSA-Chairman fordert Reform des „originate and distribute“-Modells

22. Januar 2009 | Von | Kategorie: Basel III, Regulierung

papers7Die Nachrichtenagentur Reuters analysiert die durch die FSA möglich gemachte Option der flexibleren Erhebung der Kernkapitalquote bei britischen Banken. In diesem Zusammenhang äußerte sich der FSA-Chairman Adair Turner in einem Redebeitrag dahingehend, dass man von den Banken nicht erwarte, dass sie ihr „originate and distribute“-Modell abschaffen – jedoch sollte es einer Reform unterzogen werden. „Watchdogs across the globe are pondering capital cushions after banks took heavy hits in the crisis, despite such securitisation programmes“, merkt Reuters abschließend an.

Der FSA-Chef weist in seiner Rede darauf hin, dass sich die derzeitige Finanzkrise auf Basis der Basel I-Regeln entwickelt habe – und nicht wie oftmals fälschlicherweise angeführt, vor dem Hintergrund von Basel II. Dennoch sieht Turner auch die Notwendigkeit von Regeländerungen: „But it is also clear that we will need to adjust Basel 2 in a number of ways. The general direction of travel will be towards higher levels of bank capital than have been required in the past, and in particular capital which moves more appropriately with the economic cycle and more capital required against trading books and the taking of market risk .“ Damit spricht Turner die Punkte an, die auch in den aktuellen Vorschlägen des Baseler Ausschusses adressiert werden.

 


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