EU-Einlagensicherung: Genossenschaftsbanken suchen gutachterliche Hilfe

11. November 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben in der Auseinandersetzung um die von der EU geplante einheitliche Einlagensicherung für Banken ihre Position jetzt durch ein wissenschaftliches Gutachten untermauern lassen. Thomas Hartmann-Wendels vom Seminar für Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre an der Uni Köln und Manfred Jäger-Ambrozewicz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellen in einem vom BVR beauftragten Gutachten fest, dass die Institutssicherung ein tragender Anteil des Verbundsystems sei. „Die Wissenschaftler unterstreichen, dass vor allem das System der Genossenschaftsbanken hohen Anlegerschutz bei geringem Mitteleinsatz biete, da – anders als von der EU-Kommission künftig geplant – bereits bei Schieflagen präventiv eingegriffen werde“, schreibt die Börsen-Zeitung. Auch große Mitglieder des Verbundes, wie die DZ Bank, WGZ Bank oder Apotheker- und Ärztebank, könnten im Krisenfall gestützt werden, so die Einschätzung des Gutachtens (weitere Quelle: Die Welt).

 


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