Berater sehen „klaren Bedarf für einen robusten Rechenprozess“ nach Solvency II-Standardformel

23. Juli 2012 | Von | Kategorie: IT & Risk

Mit zwei neuen Modellierungs-Tools für den Standardansatz unter Solvency II will das Beratungsunternehmen Towers Watson Lebens- und Sachversicherern die Berechnung ihres Risikokapitals erleichtern. Die Software-Anwendungen „RiskAgility Standard Formula“ und „Igloo Standard Formula“ adressieren dabei insbesondere deutsche Versicherer, die nach Aussage der Experten „häufig nicht über ein internes Modell verfügen, und insofern die Standardformel unter Solvency II einsetzen“.

Derk Kleinrensing, Director im Bereich Risk and Consulting Software bei Towers Watson in Köln, merkt dazu an: „Es gibt im Markt einen klaren Bedarf für einen robusten Rechenprozess nach der Standardformel, der die Verwendung von Tabellenkalkulationen unnötig macht. Die aktuelle Erweiterung unserer bereits umfangreichen Palette von Modellierungs-Tools bietet eine ‘out-of-the-box’-Lösung für die notwendigen Berechnungen – sie bleibt aber innerhalb einer streng kontrollierten Umgebung, um einen angemessenen Audit und die Prüfung der Ergebnisse zu ermöglichen.“

Der Chef der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA, Gabriel Bernardino, hatte sich jüngst für die Einführung von neuen Eigenkapitalregeln für die Assekuranz bis Anfang 2014 ausgesprochen. Das sei notwendig, damit die europäischen Versicherer deren Implementierung planen könnten, betonte Bernardino. Der Aufseher deutete an, dass es dabei Übergangsphasen in Bereichen wie langfristige Lebensversicherungsgarantien, Aktienrisiken und Hybridkapital geben werde (Quellen: PM, boerse-express).

 


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