BdB weist Forderungen nach Trennbankensystem zurück

15. August 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

In der laufenden Debatte um eine schärfere Regulierung der Finanzinstitute hat sich der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Andreas Schmitz, zu Wort gemeldet und hat Forderungen nach Einführung eines Trennbankensystems eine klare Absage erteilt. Eine Abtrennung des Einlagengeschäfts der Banken vom risikoreichen Eigenhandel – die u.a. von Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard gefordert wird – sei nicht zielführend, betont Schmitz in Gespräch mit der „Financial Times Deutschland“. „Wie stabil eine Bank ist, hängt nicht von ihrem Geschäftsmodell ab, sondern von ihrem Risikomodell. Ein Trennbankensystem widerspricht auch der Tradition in Kontinentaleuropa, wo die Firmen stark von Bankkrediten abhängig sind. Diese Darlehen würden sich verteuern, wenn der bankinterne Risikoausgleich verloren ginge“, so Schmitz.

 


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