IWF: Negativ-Effekte von Basel III fallen kaum ins Gewicht

11. September 2012 | Von | Kategorie: Basel III

Eine heute vom Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichte Auswirkungsstudie zeigt auf, dass die Kosten der schärferen Bankenregulierung nach Basel III deutlich geringer ausfallen könnten, als erwartet. Die IWF-Experten André Oliveira Santos und Douglas Elliott kommen zu dem Schluss, dass die Kreditzinsen infolge der härteren Bankeneigenkapitalregeln in Europa langfristig um nur 0,17 Prozent, in den USA um 0,28 Prozent und in Japan um 0,08 Prozent steigen werden. Bei ihren Berechnungen verwenden die Experten die selbe Methodik wie etwa der Baseler Ausschuss oder der Internationale Bankenverband IIF bei ihren Auswirkungsstudien. Jedoch legt der IWF nach eigener Aussage ein aktuelleres Basis-Szenario bei der Analyse an, das die jüngsten Eigenkapitalstärkungen der Banken berücksichtigt.

In Anbetracht der vergleichsweise geringen ökonomischen Negativeffekte, so die Autoren, überwiegen die krisenpräventiven Effekte von Basel III in der Gesamtbetrachtung von Kosten und Nutzen.

Die Studie kann unter folgendem Link eingesehen werden:
http://www.imf.org/external/pubs/ft/sdn/2012/sdn1211.pdf

 


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