Sorgen vor IT-Compliance-Lücken

4. April 2013 | Von | Kategorie: IT & Risk

Eine aktuelle Studie attestiert den Finanzdienstleistern erheblichen Handlungsbedarf bei der Adressierung verschärfter IT-Compliance-Vorgaben. 71 Prozent der befragten Banken, Finanzunternehmen und Versicherungen fürchten nach Erhebung der Interxion Holding NV und JWG, dass sie ihre IT-Systeme nicht bis 2015 fit gemacht haben, um die neuen Richtlinien wie Basel III, Solvency II, MiFID II und EMIR zu erfüllen. Darüber seien aktuell 90 Prozent der Befragten IT-Entscheider unsicher, ob ihre Infrastrukturen den Sicherheits-, Compliance und Performance-Anforderungen rechtzeitig genügt. „Gerade im Bereich IT-Compliance werden in Zukunft die Compliance-Anforderungen an Finanzdienstleister zunehmen. Firmen müssen auch mit verschärften Strafen bei Nicht-Einhaltung rechnen. Alleine durch Mitarbeiterschulungen und weitere Compliance-Officer wird wenig bewirkt, wenn die technische Basis fehlt”, warnt Bernd Seeburger, CEO des Prozessintegrationsspezialisten Seeburger AG. Der Anbieter verweist in diesem Kontext auf das eigene Angebot des Managed File Transfer (MFT), mit dem eine „verschlüsselte, revisionssicher protokollierte Übertragung von strukturierten und unstrukturierten Dateien jedes Formats (NACHA, SEPA, ACH, etc.) für jede Transaktionsart (Zahlung, Überweisung, etc.)“ möglich sei. „Der Sender bekommt eine Benachrichtigung, sobald der Empfänger die Nachricht geöffnet hat. Sofern die Nachricht noch nicht abgerufen wurde, kann sie durch eine Rückruf-Funktion zurückgehalten werden“, erklärt Seeburger in einer aktuellen Mitteilung (Quellen: PM).

 


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