Kreditwirtschaft warnt vor unkoordinierter Regulierung

10. April 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) sieht sich von einer Vielzahl an unkoordinierten Regulierungsmaßnahmen überfordert. „Luft für wirtschaftliches Handeln lassen“, so daher das Plädoyer eines Gastbeitrags von Georg Fahrenschon, Sparkassenpräsident und derzeitiger Vormann des Verbandes der Deutschen Kreditwirtschaft, in der „Börsen-Zeitung“. Fahrenschon beklagt eine „Flut von Regulierungen“, deren kumulative Wirkungen niemand abschätzen könne. Im Fokus der Kritik stehen dabei insbesondere die Trennbankenpläne und die Finanztransaktionssteuer. Im Zusammenspiel mit weiteren laufenden Maßnahmen zur schärferen Verregelung der Branche seien negative Effekte zu erwarten. „Die eigentlichen Komplexitätsprobleme entstehen durch eine Vielzahl von Interdependenzen, die keiner mehr überschaut.“ Dies sei auch gefährlich für die Wettbewerbsfähigkeit der besonders auf Kreditfinanzierungen angewiesenen Unternehmen, warnt Fahrenschon. Darüber hinaus moniert der DK, dass international einheitlich vereinbarte, regulatorische Beschlüsse durch nationale Auslegungen wieder unterminiert werden.

 


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