US-Banken sorgen sich vor Überregulierung

25. April 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Das „Handelsblatt“ berichtet von zunehmend heftiger werdender Kritik der US-Bevölkerung an den dortigen Banken, die mittlerweile auch die Politik nicht mehr unbeeindruckt lasse und die Volksvertreter zu verstärkten regulatorischen Auflagen ermuntere. „Die US-Bevölkerung kritisiert die Banken. Nun fürchten die Geldhäuser teure Auflagen durch den Kongress“, heißt es im Prolog des Beitrags. So sei in den USA etwa ein radikaler Gesetzentwurf der Senatoren David Vitter und Sherrod Brown zur Bankenregulierung in der Diskussion. Dieser werde von der Finanzbranche sorgenvoll betrachtet, obwohl bislang weder das Weiße Haus noch eine der beiden großen Parteien hinter den Plänen stehen. Die Kritik der US-Bevölkerung an den Banken erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung der Vorschläge – auch wenn dies immer noch recht unwahrscheinlich sei. Zu den Plänen heißt es: „Das Gesetz ist einfach, gemessen an den bisherigen Regeln zur Regulierung der Banken nach der Krise. Die Herren Brown und Vitter wollen den größten US-Banken vorschreiben, dass sie alle Geschäfte mit 15 % Eigenkapital unterlegen müssen. Das ist etwa das Doppelte dessen, was die Institute derzeit benötigen. Um die Lücke zu schließen, müssten … 1,1 Bio. Dollar aufgebracht werden.“ Auch würden die USA bei einer Umsetzung dann aus dem Basel III-Prozess aussteigen, mutmaßt das „Handelsblatt“. Ausführlich beleuchtet der Beitrag im Folgenden eine zunehmende Radikalisierung in der in den USA geführten Debatte um die Bankenregulierung.

 


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