Deutsche Bankvorstände bei Libor-Skandal außen vor

29. April 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Prüfungen der Finanzaufsicht Bafin haben ergeben, dass die Vorstände deutscher Banken nicht in den Skandal um Zinsmanipulationen verwickelt gewesen seien. Man habe bislang keine Hinweise auf eine Art systematische Kriminalität gefunden, in die Vorstände eingebunden waren, wird der für die Bankenaufsicht zuständige BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler zitiert: „Nach unseren bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um Handlungen einzelner Händler“, erklärte Röseler dem „Wall Street Journal Deutschland“. Hintergrund: Die BaFin nimmt wegen der Manipulation von Referenzzinsen wie dem Libor mehrere deutsche Institute unter die Lupe, darunter die Deutsche Bank, bei der vor einem Jahr eine Sonderprüfung stattfand. Bislang lägen erst Zwischenergebnisse vor, die Untersuchungen dauerten aber noch an, sagte Röseler.

 


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