Internationaler Bankenverband befeuert Kritik gegen Fed-Kapitalpläne

7. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Der Weltfinanzverband Institute of International Finance (IIF) hat mit „herber Kritik“ auf die in den USA geplante Regulierung von Auslandsbanken reagiert.
Der Verband argumentiert in einer 20-seitigen Eingabe an die US-Notenbank mit Unvereinbarkeiten der geplanten Regeln mit internationalen Vereinbarungen, vor allem aber mit den Folgen für die Bemühungen um eine einheitliche globale Finanzregulierung. Betroffen von den Regeln wäre hierzulande vor allem die Deutsche Bank, bundesweit das Institut mit den umfangreichsten US-Aktivitäten. berichtet die „Börsen-Zeitung“. Bei den Co-CEOs Jürgen Fitschen und Anshu Jain, deren Vorgänger Josef Ackermann jahrelang Chairman of the Board of Directors des IIF war, rangiere das Thema auf der Agenda weit oben. Einen Rückzug aus den USA schloss das Management auf der Jahrespressekonferenz Ende Januar zwar aus. Klar sei aber auch geworden, dass, falls die US-Pläne Realität werden, die Bank ihre Aktivitäten im Lichte neuer Kapitalvorgaben überprüfen würde. Laut IIF würden die US-Regulierungsvorschläge die Botschaft senden, den USA fehle das Vertrauen in einen globalen Regulierungsrahmen. Den Normen liege die Annahme zugrunde, dass auf eine grenzüberschreitende Kooperation in Stressperioden kein Verlass sei, gibt die „Börsen-Zeitung“ die IIF-Positionen wieder.

 


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