Unternehmen schlecht vorbereitet auf Compliance-Anforderungen von SEPA

7. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

– „Verschlafen deutsche Unternehmen die Compliance-Anforderung für Sepa?“, fragt die „Börsen-Zeitung“ in einem ausführlichen Beitrag und verweist auf die angeblich mangelhaften Vorbereitungen deutscher Firmen auf das neue, ab 2014 europaweit geltende Zahlungsverfahren. Gemäß Information der Deutschen Bundesbank hätten Ende Februar 2013 deutlich weniger als 10% der in Deutschland registrierten 3,6 Mio. Unternehmen bzw. 500.000 Vereine ihre Gläubigeridentifikationsnummer abgerufen. Diese sei aber Voraussetzung dafür, dass die Unternehmen Sepa-Lastschriften bei ihrer Bank einreichen dürfen. „Aufgrund der Tatsache, dass ca. 50% der abgewickelten Zahlungsverkehrstransaktionen in Deutschland Lastschriften sind, gewinnt dieser Status an Brisanz“, warnt das Blatt. Allein dieser Indikator zeige die dringende Notwendigkeit des Handelns auf. Folgend geht der Autor der Frage nach, „was so viele Unternehmen bei der Umsetzung der Sepa-Compliance zögern lässt?“ und verweist dabei zur Begründung auf hohe Umstellungskosten, bürokratischen Aufwand sowie letztlich auch auf Unwissen über die negativen Folgen.

 


Tags: , , , ,

Keine Kommentare möglich.