EZB will keine Zwei-Stufen-Bankenabwicklung

15. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Laut „Handelsblatt“-Bericht verstärkt die Europäische Zentralbank beim Aufbau einer europäischen Bankenunion den Druck und nimmt dafür eine Konfrontation mit der Bundesregierung in Kauf. Man wolle einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus in Europa zusammen mit einer einheitlichen Abwicklungsagentur und einem einheitlichen Abwicklungsfonds, der durch eine Umlage im Bankensektor finanziert werde, wird hierzu EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen zitiert. Damit habe Asmussen auf den Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) reagiert, der zu Wochenbeginn erneut Bedenken an einem schnellen Aufbau einer Bankenunion geäußert und für eine Zwei-Stufen-Lösung plädiert hatte.

 


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