Gastbeitrag zum Thema Basel III

27. Mai 2013 | Von | Kategorie: Basel III

Nikolaus von Jacobs, Partner bei Ashurst in München, referiert in einem Gastbeitrag für die „Börsen-Zeitung“ über den Status Quo rund um die Einführung von Basel III. Vor dem Hintergrund des Stockens der Umsetzung der Basel-III-Regelungen auf EU- und nationaler Ebene rechnet der Experte „mit einer Umsetzung auf EU-Ebene Anfang nächsten Jahres“. Sodann betrachtet der Autor das neue Eigenkapitalwerk im Kontext von Veräußerungsverlustrisiken von Kreditinstituten. In diesem Kontext erläutert der Autor Chancen und Einschränkungen von Basel III beim Thema Veräußerungsverlusten. Mittlerweile gebe es verschiedene interessante Modelle als wirtschaftlich sinnvolle Alternative zum freien Verkauf der von strengeren Vorschriften betroffenen Vermögenswerte. Generell, so beobachtet von Jacobs, würden sich Kreditinstitute bereits intensiv mit der Neuevaluierung ihres Aktivvermögens im Lichte der zu erwartenden Regelungen beschäftigen. Abschließend wirft von Jacobs auch einen Blick auf das regulatorische Umfeld für die Versicherungswirtschaft, wo mit Solvency II vergleichbare Vorgaben eingeführt werden. Mit einem Inkrafttreten der Solvency-II-Bestimmungen sei voraussichtlich in drei Jahren zu rechnen. „Insofern bleibt abzuwarten, ob nicht auch Versicherungsunternehmen mit der Erwägung der Veräußerung risikotragender Bilanzaktiva konfrontiert werden und daher die beschriebenen Modelle auch für sie attraktiv sein können“, so der Autor. (Börsen-Zeitung, 25.5.13/S13)

 


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