Kritik an Solvency-II-Implementierung

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet über Kritik der BaFin hinsichtlich der Pläne der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA, Solvency II in Teilen 2014 vorzuziehen. Laut „Börsen-Zeitung“ würden die deutschen Aufseher vor allem monieren, die umfangreichen Berichtspflichten der dritten Säule bereits vorzeitig einzuführen. „An unserer vorsichtigen konstruktiven Skepsis hat sich nichts geändert“, schränkt BaFin-Präsidentin Elke König allerdings ein. Die „Börsen-Zeitung“ fasst den Stand der Diskussion zusammen.

In einem Kommentar zieht die Zeitung folgend eine erste Zwischenbilanz der Arbeit von Bafin-Chefin Elke König. Dabei wird deren „Ausgewogenheit“ im Regulierungsduktus positiv hervorgehoben: „König & Kollegen scheinen … Maß und Mitte gefunden zu haben, was angesichts der Herausforderungen durch die säkulare Krise und den regulatorischen Umbruch – der ja nicht nur die Finanz Wirtschaft, sondern auch die Aufseher trifft – eine respektable Leistung ist.“ Und weiter heißt es: „Zum anderen ist König vorurteilsfrei und unaufgeregt genug, Skandale – wie die Zinsmanipulationen – nicht noch größer zu machen, als sie ohnehin schon sind. Und sie ist so frei, Klartext auch in Richtung Politik … zu reden.“

 


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