Bankenrettung per Steuerzahler in der Kritik

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ übt in einem Grundsatzbeitrag harte Kritik an der Rettung maroder Banken mittels Steuergeldern. Im Prolog des Beitrags heißt es hierzu: „Banken gehen nie pleite, weil der Steuerzahler immer einspringt. Mit dieser Garantie kommen sie billiger an Kredite und spekulieren wie wild.“ Banken seien dabei „keine ganz normalen Unternehmen. Wenn der Drogist Schlecker pleitegeht, ist zwar überall großes Wehklagen, doch am Ende macht der Insolvenzverwalter das Licht aus.“ Wenn Banken wie die BayernLB zu kippen drohten, würde der Staat mit dem Geld des Steuerzahlers helfen. „Allein in Deutschland addieren sich die Kosten der Staatshilfen für Banken im Verlauf der Finanzkrise auf knapp 70 Mrd. Euro“, so der Autor.

 


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