Krisenstimmung bei Corporate-Governance-Kommission

11. Juni 2013 | Von | Kategorie: Corporate Governance

Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht die Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“ in der Krise – nicht zuletzt mit Blick auf die schwierige Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Kommissionsvorsitzenden. Auch wenn die Regierungskommission einiges zur besseren Führungskultur in Deutschland beigetragen habe, sorge sie dennoch auch für Unmut. Unternehmenschefs fühlen sich gegängelt. Die Forderung nach mehr Frauen in den Aufsichtsgremien oder nach der Deckelung von Chefgehältern kam bei ihnen nicht gut an. Unter dem Titel „Dolles Ding“ beleuchtet die „Süddeutsche Zeitung“ die ungesicherte Finanzierung der Kommission. Bislang würden die an der Spitze der Kommission engagierten Manager ihre Auslagen durch ihre hauptamtlichen Arbeitgeber bezahlen, heißt es. Beim Bundesjustizministerium weist man Kritik hieran jedoch zurück. „Es ist eine Organisation für die Wirtschaft, deshalb sollte der Staat nicht die Finanzierung übernehmen“, sagt Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). In einem weiteren Beitrag (Titel: „Heißes Abkühlen“) thematisiert die „Süddeutsche Zeitung“ eine der umstrittensten Vorgaben des Corporate-Governance-Kodex, die sogenannte Abkühlungsphase beim Wechsel eines Managers vom Vorstand in den Aufsichtsrats eines Unternehmens. Das Blatt bewertet dabei die Vor- und Nachteile dieser Vorgabe

 


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