Neues Rechtsrisiko? – Untersuchungen am Devisenmarkt

14. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Britische Aufsichtsbehörden untersuchen derzeit den Devisenmarkt, meldet heute das „Handelsblatt“. Der Grund: Es bestehe der Verdacht auf Kursmanipulationen durch Händler. „Geht es im weltweiten Devisenhandel mit rechten Dingen zu? Oder haben hier einige Händler jahrelang zu ihren Gunsten manipuliert?“ Diesen Fragen gehe derzeit die Londoner Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) nach, die entsprechende Voruntersuchungen gegenüber dem „Handelsblatt“ bestätigte. In Finanzkreisen hieß es gestern, die FCA habe von den Branchenführern im Devisenhandel eine Reihe von Marktinformationen abgefragt. Zwar weisen derzeit noch alle Beteiligten daraufhin, dass es derzeit weder Vorwürfe noch Ermittlungen seitens der FCA gegenüber den Banken gibt. Trotzdem: Händler von einigen der größten Banken der Welt sollen sogenannte „Benchmark-Wechselkurse“ manipuliert haben, weiß das „Handelsblatt“ zu berichten. Die „Börsen-Zeitung“, die sich ebenfalls mit dem Thema befasst, meint hierzu: „Wechselkurse sind Devisenprofis zufolge nur schwer zu manipulieren – aber es ist nicht unmöglich.“

 


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