Weiter Kritik an Gesetzesvorgaben für Vergütung

14. Juni 2013 | Von | Kategorie: Corporate Governance

Unter Berufung auf die 12. Konferenz Deutscher Corporate Governance Kodex in Berlin berichtet die „Börsen-Zeitung“, dass die Kommission ihre Kritik an der Gesetzesnovelle zur Vorstandsvergütung in Deutschland betont und die bestehende aktienrechtliche Regelung für die Vorstandsvergütung für ausreichend erklärt habe. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) verteidigte wiederum die Aktienrechtsnovelle. Auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ greift die Thematik auf. Die Kommission setze statt der gesetzlichen Regulierung auf die jüngsten Verschärfungen im Corporate-Governance-Kodex, „damit die Schere zwischen der höchsten und der niedrigsten Entlohnung in den Unternehmen nicht immer weiter auseinanderklaffe“, berichtet das Blatt. „Süddeutsche Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ verweisen in ihrer Berichterstattung auch auf die laufende Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Kommissionsvorsitzenden und die Diskussion über die Finanzierung des Gremiums. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erklärte dabei, dass die Wirtschaft die Verantwortung für diese Institution trage.

 


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