Politik fordert beim Thema Dispozinsen mehr Transparenz – Banken reagieren

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet von einer neuerlichen Intervention von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner beim Thema Dispozinsen, in der sie öffentlich mehr Transparenz von den Banken bei diesem Thema einforderte. Mehrere Verbände der deutschen Kreditwirtschaft hätten daraufhin von ihren Mitgliedern mehr Offenheit gefordert. So empfahlen u.a. der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sowie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ihren Mitgliedsinstituten, ihre Dispositionskreditzinsen im Internet zu veröffentlichen, berichten das Branchenblatt und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unisono. An anderer Stelle des Beitrags schreibt die „Börsen-Zeitung“: „Die Dispositionskreditzinsen sind in den öffentlichen Fokus gerückt, weil sie vielfach im prozentual zweistelligen Bereich liegen, obwohl die Europäische Zentralbank den Leitzins nahe null gedrückt hat.“ Immerhin hätten die Dispozinsen aber nun nachgegeben. Nach Daten der Frankfurter Finanzberatung FMH seien diese im Schnitt von 11,4% (Ende 2011) aktuell auf im Mittel 10,5% gesunken.

 


Tags: , , , , , ,

Keine Kommentare möglich.