Deloitte wird von New Yorker Finanzaufsicht gesperrt

20. Juni 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs mit der Behörde akzeptiert die große Beratungsgesellschaft Deloitte eine Geldstrafe von 10 Mio. US-Dollar. Dazu darf Deloitte ein Jahr lang keine Banken in New York beraten. Hintergrund: Die New Yorker Behörde DFS (Department of Financial Services) hatte Deloitte Mängel bei ihrer Arbeit für die britische Großbank Standard Chartered vorgeworfen. Angeblich habe es Interessenskonflikte gegeben. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sieht hierin einen deutlich verschärften Kurs der Aufsichtsbehörden und schreibt: „Die Finanzaufsicht
des amerikanischen Bundesstaats New York geht wegen potentieller Interessenkonflikte scharf gegen Unternehmensberater in der Bankenbranche vor.“

 


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