Risiko von Zombie-Banken in der Europeripherie

27. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

„In Italien nehmen die ausfallgefährdeten Kredite in den Bankbilanzen zu“, warnt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Und: Das Risiko für den europäischen Steuerzahler steige, weil Banken die Bereinigung ihrer Bilanzen verschleppen können, so das Blatt weiter. Im Folgenden fasst der Autor seine Besorgnis wie folgt zusammen: „Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht, mit Liquiditätshilfen zu extrem günstigen Zinsen den Banken die notwendigen Wertberichtigungen zu erleichtern. Doch damit werden auch eigentlich nicht lebensfähige Banken am Leben gehalten. Hinzu kommen Notkredite der nationalen Notenbanken des Eurosystems, die Emergency Liquidity Assistance (ELA). Damit steigen die Risiken für den Steuerzahler…“ Ausführlich beleuchtet der Beitrag im Folgenden die zunehmenden Risiken, die von spanischen aber auch von italienischen Banken ausgingen. Letztlich stünden die politischen und aufsichtsrechtlichen Entscheidungsträger vor dem Dilemma, diese abzuwickeln oder aber im schlimmsten Fall mit dem Geld der Steuerzahler zu retten.

 


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