Bundesbank-Chef kritisiert Finanztransaktionssteuer

28. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet von scharfer Kritik des Chefs der Bundesbank, Jens Weidmann, an der geplanten Finanztransaktionssteuer in elf EU-Ländern. Diese gefährde das Repogeschäft und beeinträchtige somit den ohnehin schon angeschlagenen Interbankenmarkt, erklärte Weidmann auf der Jahreskonferenz des europäischen Börsenverbands Fese. „Politische Regulierung soll das Finanzsystem stabilisieren und nicht kaputtmachen“, wird Weidmann zitiert. Grundsätzlich seien in den vergangenen Jahren aber viele Probleme angegangen worden, auch wenn noch viel zu tun bleibe, wie die sogenannte Too-big-to-fail-Problematik nachhaltig zu lösen und den Schattenbankensektor stärker zu regulieren. Es sei zudem wichtig, das Prinzip der individuellen Verantwortung und Haftung zu stärken.

 


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