Regulatorischer Vorstoß gegen Hochfrequenzhändler

10. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hat in einer Direktive die frühzeitige Bekanntgabe von marktrelevanten Umfragen an ausgewählte Kunden unterbunden, berichtet das „Handelsblatt“.
Wie es heißt, habe Schneiderman den Finanzdatenlieferanten Thomson Reuters davon überzeugt, einzulenken und ab sofort den wichtigen Verbraucherindex der Universität Michigan allen Marktteilnehmern gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. „Bislang konnten zahlende Kunden ihn zwei Sekunden früher bekommen“, heißt es. Auch die Deutsche Börse sei vom Vorstoß betroffen. Unter dem Titel „Gekaufter Vorsprung“ veröffentlicht das „Handelsblatt“ zudem einen Kommentar zum Thema. „Hochfrequenzhandel zerstört das Vertrauen in den Markt“, warnt darin der Autor. Der Informationsvorsprung einiger Akteure führe das Fairness-Gebot ad absurdum.

 


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