Vage Hoffnung auf Beilegung des transatlantischen Derivatestreits

10. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„In den transatlantischen Streit um die neuen US-Derivate-Regeln der US-Terminbörsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) kommt offenbar Bewegung“, meldet heute die „Börsen-Zeitung“. Unter Berufung auf US-Medienberichte heißt es darin, dass das eigentlich für Freitag vorgesehene Inkrafttreten der US-Bestimmungen, die auch für europäische Banken gelten würden und daher „für viel böses Blut gesorgt” hätten, verschoben werde. Die „Börsen-Zeitung“ beleuchtet ausführlich die Hintergründe und erörtert mögliche Kompromisslinien. Die Nachrichtenagentur „Reuters“ mutmaßt gar über einen neuen Kompromissvorschlag, den der CFTC-Chairman Gary Gensler ausgearbeitet habe. Inwieweit die Aufseher auf die Europäer zukommen, sei jedoch unklar, konstatiert die „Börsen-Zeitung“. Möglicherweise plane die CFTC, die die Future- und Optionsmärkte in den USA reguliert, nur eine zeitliche Verschiebung der Regelimplementierung ohne Änderung an den strittigen Vorgaben.

 


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