EU verschärft Tempo bei „Girokonto für Jedermann“

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Noch in dieser Legislaturperiode soll das EU-Gesetzgebungspaket über Bankkonten verabschiedet werden.
Laut einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ hätten maßgebliche Politiker auf EU-Ebene ihre Ansage bekräftigt, bis Oktober eine gemeinsame Position aller Parteien im EU-Parlament herstellen zu wollen. Aus Sicht der „Börsen-Zeitung“ „überrascht die Zuversicht, das Gesetzgebungsverfahren bereits 2013 abzuschließen“, da die Positionen der einzelnen EU-Staaten noch weit auseinanderlägen. Inhaltlich umfasse das Paket erstens den Anspruch auf ein Basiskonto. In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ nimmt sich auch Klaus J. Hoptist, Professor am Max-Planck-Institut für Privatrecht in Hamburg, des Themas an und titelt: „Ja zu einem Girokonto für jedermann“. Weiter schreibt der Experte: „Es ist immer wieder dasselbe: Wenn die Selbstregelungskräfte der Wirtschaft versagen, greift der Gesetzgeber ein, dann oft mit(zu) einschneidenden Regelungen. So war es schon bei den erfolglosen Kodexregeln zum Insiderhandel und zu den Übernahmen. So wäre es auch beim Deutschen Corporate Governance Kodex, wenn die (törichte) Forderung nach dessen Abschaffung Gehör fände.“

 


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