FSB geht Regulierung der Schattenbanken an

18. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

In einem Grundsatzbeitrag kritisiert das „Handelsblatt“, dass der risikobehaftete Schattenbankensektor nach wie vor nicht ausreichend reguliert werde. Auf die vielen Ankündigungen seien bislang zu wenige Taten gefolgt. Immerhin würde sich dies nun ändern, berichtet das Blatt. Denn: Der Baseler Financial Stability Board (FSB), in dem internationale Notenbanker, Aufseher und Finanzminister sitzen, werde nun die ersten konkreteren Vorschläge zur Regulierung des Billionenmarktes vorlegen. „Es geht darum, dass Schattenbanken wie Geldmarktfonds und Finanzinvestoren, die bankähnliche Geschäfte machen, schärfer kontrolliert werden.“ Laut „Handelsblatt“ dränge nun die Zeit, denn mit der immer härteren Regulierung bei Banken, die das Kreditgeschäft mit mehr Eigenkapital unterlegen müssen, wandere Geschäft in den kaum regulierten Schattenbankensektor ab. Dessen Volumen ist sei weltweit mittlerweile auf fast 67 Bio. US-Dollar angeschwollen.

 


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