Handelsblatt: Justiz stößt bei Prozessen gegen Banker an Grenzen

26. Juli 2013 | Von | Kategorie: Corporate Governance

Ein „Handelsblatt“-Kommentar geht am Beispiel des laufenden Prozesses gegen ehemalige Top-Manager der HSH Nordbank (hierbei geht es um angebliche Untreue und Bilanzfälschungen im Großkontext der Finanzkrise) der Frage nach, ob das deutsche Justizsystem bei Verfahren gegen Banker nicht zwangsläufig an seine Grenzen stoßen muss. Man habe der Finanzindustrie erlaubt, ein undurchschaubares Parallelsystem zu entwickeln. „So lange, bis wir es mit den herkömmlichen Instrumenten des Rechtsstaats kaum noch kontrollieren können“, so der Kommentator, der als Quintessenz feststellt, dass Banken künftig klare Regeln brauchen.

 


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