Aufsichtsbehörden ziehen Daumenschrauben an

13. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Aufsichtsbehörden ziehen Daumenschrauben an – Rund um den Globus nehmen Bank-Aufseher derzeit die Referenzzinssätze ins Visier, berichtet das „Handelsblatt“. Zudem würden die Aufsichtsbehörden weltweit auch über schärfere Regeln für wichtige Finanzrichtwerte nachdenken. „Die Iosco hat Index-Anbieter aufgefordert, bestimmte Mindeststandards einzuführen. Und EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier plant einen Gesetzesentwurf, nach dem die EU-Wertpapieraufsicht Esma nicht nur Libor und Euribor, sondern auch Öl-Indizes überwachen soll“, heißt es in dem Beitrag. Zudem sollen künftig Zinssätze wie Libor und Euribor stärker auf echten Transaktionen am Markt basieren. Immerhin gehe es bei diesen Geschäften „um viele Billionen. Deshalb müssen sich alle Beteiligten darauf verlassen können, dass diese Referenzsätze stimmen.“ Der Skandal um den manipulierten Libor habe aber gezeigt, wie leicht sich diese Indizes verfälschen lassen. (Handelsblatt, 13.8.13/S28-29)

 


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