Steinbrücks Regulierungspläne in der Kritik

19. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„Die Ankündigung von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, im Fall eines Wahlsiegs den Banken jedweden Handel mit Lebensmitteln und Rohstoffen zu verbieten, ist beim politischen Gegner auf Kritik gestoßen“, meldet die „Süddeutsche Zeitung“. Zwar wolle auch das Bundesfinanzministerium exzessive Handelsaktivitäten auf Waren-Derivatemärkten unterbinden. Anders als der Kanzlerkandidat setze die Regierung dabei aber nicht auf Verbote, sondern auf eine „strikte Regulierung und hohe Transparenzanforderungen“, schreibt das Blatt. Der Deutsche Bankenverband wollte Steinbrücks Ankündigung nicht kommentieren. Die Sparkassen seien nach eigener Aussage gar nicht betroffen. Die Deutsche Bank hingegen setzt ihre Rohstoffgeschäfte weiterhin fort. Das Institut weist aber darauf hin, dass man keinen Eigenhandel betreibe, sondern nur im Kundenauftrag handele und dabei keine physischen Rohstoffe kaufe oder verkaufe.

 


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