Neuregulierung von Immobilienfonds in der Kritik

20. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Börsen-Zeitung“ setzt sich in ihrem heutigen Leitartikel kritisch mit der Neuregulierung von Immobilienfonds über das seit einem Monat geltende Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) auseinandersetzt. Hier sei eine Dreiklassengesellschaft als Folge der nun eingeführten Haltefristen geschaffen worden, die die Frage nach „Logik und Gerechtigkeit“ aufwerfe. Hintergrund: „Für alle Anleger gilt eine einjährige Kündigungsfrist, für diejenigen, die ihre Anteile seit Anfang dieses Jahres, also unter dem AnsFuG (Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz, die Red.), gekauft haben, darüber hinaus eine zweijährige Ersthaltefrist. Der mit dem AnsFuG eingeführte Freibetrag für Anteilrückgaben von 30.000 Euro pro Halbjahr unabhängig von Ersthalte- und Kündigungsfristen dagegen entfällt für die vom 22. Juli an unter dem KAGB erworbenen Immobilienfondsanteile wieder, sogar für neue Anteile der ‚offenen offenen’ Altfonds.“ Gleichwohl konstatiert der Autor, dass Immobilienfonds aus Anlegersicht weiter attraktiv seien.

 


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