J.P. Morgan verschärft Risikokontrolle

16. September 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die US-Investmentbank JP Morgan baut angesichts einer Serie von teuren Rechtsstreitigkeiten sowie einer Milliardenpanne im Handelsgeschäft ihre internen Kontrollen massiv aus. Um die Risiken besser zu überwachen und unsaubere Geschäfte zu vermeiden, investiere das Institut in diesem Jahr zusätzlich 4 Mrd. US-Dollar und stellt dafür 5.000 weitere Mitarbeiter ab. Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Firmenkreise berichtete, sollen sich künftig rund 15.000 Beschäftigte um die Risikokontrolle kümmern. „Das ist eine große Investition, aber es wird uns auf lange Sicht stärker machen“, wird Vorstandschef Jamie Dimon zitiert. Hintergrund: In Nordamerika laufen derzeit mindestens sieben Ermittlungen gegen die Bank etwa wegen mutmaßlicher Betrügereien im Energiehandel und im Geschäft mit Hypothekenpapieren. Zudem würden Zwangsvollstreckungen und die Geldwäschevorkehrungen geprüft.

 


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