Im Medienfokus – Verdacht auf Devisen-Manipulationen

8. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die angeblichen Devisenmanipulationen durch internationale Banken sind weiterhin dominantes Thema in der Regulierungsberichterstattung. Hintergrund: Nach den Manipulationen des Leitzins Libor gebe es Anzeichen für den nächsten Skandal. So untersuche derzeit etwa die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma), ob heimische und internationale Banken die Devisen-Wechselkurse beeinflusst haben. Die Finma arbeite dabei eng mit ausländischen Behörden zusammen, da international eine Vielzahl von Banken potentiell betroffen sei, hieß es. Europäische Großbanken wollten sich zunächst nicht zu den Ermittlungen äußern. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wollte die Untersuchungen nicht kommentieren. Die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hatte laut „Spiegel online“ bereits im Juni über mögliche Manipulationen im Devisenmarkt berichtet. Die Agentur berief sich damals auf mehrere Personen, zum Teil aktive oder ehemalige Devisenhändler. Ein Marktbeobachter sagte „Bloomberg“: „Der Markt für Fremdwährungen ist wie der Wilde Westen.“

 


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