Libor-Ermittlungen der EU vor dem Abschluss

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Die Ermittlungen der EU im Libor-Skandal stehen vor dem Abschluss“, berichtet das „Manager Magazin“. Es drohen Rekordstrafen – gleichzeitig winke die EU für reuige Sünder mit einem Strafnachlass, heißt es. „Finanzinstitute, die in erheblichem Umfang mit der EU-Kommission kooperieren, müssen dann im günstigsten Fall nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Strafe bezahlen. Einige Geldhäuser haben sich bereits zur Kooperation bereit erklärt, darunter die britischen Großbanken Barclays und RBS sowie die Schweizer UBS“, heißt es im Bericht. Vor allem für die Deutsche Bank und das New Yorker Geldhaus J.P. Morgan, gegen die ebenfalls ermittelt werde, dürfte der von der Kommission in Aussicht gestellte Strafnachlass verlockend sein. Denn die Kosten der Vergangenheitsbewältigung drohen bei beiden Instituten auszuufern, warnt das „Manager Magazin“. Joaquin Almunia, der Chef der EU-Wettbewerbsbehörde, hoffe derweil, noch weitere Banken zur Zusammenarbeit und Hilfe zu bewegen; „schließlich will er das Verfahren zeitgleich mit allen beschuldigten Instituten abschließen.“

 


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