Rechtsrisiken lasten schwer auf der Deutschen Bank

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Deutsche Bank gerät an immer mehr Fronten juristisch unter Druck, berichtet „Euro am Sonntag“. Nach dem Libor-Zinsskandal hätten US-Aufseher vergangene Woche Ermittlungen wegen Devisenmarkt-Manipulationen eingeleitet. Auch die Meldungen über immer höhere Strafen und Vergleichszahlungen bei ähnlichen Fällen sorgen bei Deutsche-Bank-Aktionären für Unruhe, heißt es. Fazit des Autors: „Dem Geldhaus wachsen die Rechtsstreitigkeiten über den Kopf. Die Erträge geraten immer stärker unter Druck.“ Unterdessen wird in den USA im Zusammenhang mit der Platzierung von Hypothekenanleihen gegen die Credit Suisse und Citigroup ermittelt, wie informierte Kreise berichten. Demnach untersucht das Justizministerium, ob die beiden Banken gegen das Gesetz – den Financial Institutions Reform, Recovery and Enforcement Act (Firrea) – verstoßen haben. Es soll verhindern, dass Banken, die der Einlagensicherung auf US-Bundesebene unterliegen, geschädigt werden.

 


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