Schweizerische Nationalbank erzielt Gewinn mit UBS-Bad-Bank

11. November 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Die Großbank UBS kauft die 2008 von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegründete „Bad Bank“ zurück. Summa summarum machte die SNB mit dem Stabilisierungsfonds (Stab Fund) sogar noch ein Geschäft, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Sie ziehe aus der Abwicklung einen Erlös von knapp 3,8 Mrd. US-Dollar zugunsten ihrer Jahresrechnung 2013. „Hinzu kommen Zinseinnahmen über 1,6 Mrd. US-Dollar über die Laufzeit des von ihr seinerzeit gewährten Milliarden-Darlehens.“ Hieraus errechne sich eine jährliche Rendite von ansehnlichen 8,0 % in dem einstigen Hochrisikofonds. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ übernahm die SNB mit dem unter ihrem Dach entstandenen Stab Fund ein Gesamtrisiko von 34,6 Mrd. US-Dollar, bestehend aus einem Darlehen von 25,8 Mrd. US-Dollar und Eventualverbindlichkeiten über 8,8 Mrd. US-Dollar. Die UBS leistete einen verlorenen Zuschuss von 3,9 Mrd. US-Dollar und durfte dafür „toxische“ Vermögenswerte im Umfang von 38,7 Mrd. in dem Fonds abladen, schreibt das Blatt in seinem Hintergrundbericht weiter.

 


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