LBB kommt beim Risikoabbau voran

10. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Landesbank Berlin (LBB) wird im laufenden Jahr vor Steuern rote Zahlen schreiben. Grund hierfür sind die hohen Kosten für den Umbau des Instituts zu einer reinen Sparkasse, wie das Unternehmen am Freitag vergangener Woche mitteilte. Immerhin sei es der Bank gelungen, nennenswert Risikoaktiva zu reduzieren. Dieser merkliche Abbau zinstragender Aktivitäten sei dafür verantwortlich, dass der Zinsüberschuss binnen Jahresfrist um reichlich ein Fünftel wegbrach. „Darüber hinaus profitierte die Bank in den ersten neun Monaten von der unverändert vorsichtigen Risikopolitik und einem ausgeweiteten Kredit- und Kartengeschäft, das zu einem höheren Provisionsergebnis führte“, schreibt die „Börsen-Zeitung“. Ebenfalls positiv habe sich die Risikovorsorge in der gewerblichen Immobilienfinanzierung der Berlin Hyp entwickelt. Da das Kreditneugeschäft auch hier durch den seit gut einem Jahr verordneten Risikoabbau geprägt sei, bleiben die Neufinanzierungen und das Zinsergebnis unter dem Vorjahreswert.

 


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