WGZ Bank: Eigene Reputationsrisiken im Blick

18. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die WGZ Bank will in Zukunft verstärkt im grauen Kapitalmarkt aktiv werden. Hintergrund ist die mittlerweile erfolgreiche Regulierung dieses Segments, die einen Markteintritt plausibel erscheinen lasse, berichtet die „Börsen-Zeitung“ in einem Hintergrundbericht. Der Gesetzgeber habe mittlerweile Lehren aus Skandalen wie dem Fall Madoff gezogen und verlange die Trennung zwischen Verwaltung und Verwahrung der Vermögen. Das sei ein tiefer, aber ein für die Reputation des grauen Kapitalmarktes wichtiger Einschnitt, sagt Peter Tenbohlen, Bereichsleiter Financial Markets Operations der WGZ Bank. Seiner Einschätzung nach gierte die Branche geradezu nach Regulierung, um das bisweilen wenig seriöse Image loszuwerden. Für sein Haus, die WGZ Bank, eröffnen sich dadurch Geschäftschancen, wie er im Gespräch erläutert. Bei der Auswahl der Mandate sei für die WGZ Bank entscheidend, dass die eigene Reputation nicht gefährdet wird, hat der graue Kapitalmarkt doch keinen sonderlich guten Ruf. Daher war, wie Tenbohlen berichtet, zunächst auch im eigenen Haus Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn die Anforderung war, dass die Bank ihren Qualitätsansprüchen auch in der Welt der geschlossenen Fonds gerecht wird.

 


Tags: , , ,

Keine Kommentare möglich.