Beiträge zum Stichwort ‘ Andreas Schmitz ’

Deutsche Banken leisten weiter Widerstand gegen Kernkapitaldefinition und Leverage Ratio

6. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_faecherVor dem Hintergrund der IWF-Tagung in Istanbul diagnostiziert die Tageszeitung „Die Welt“ eine „neue Furcht der Banken vor dem Staat“.
Der „gemeinsame Feind“ der Bankenbranche haben einen Namen: Überregulierung. Im Mittelpunkt stehen hier mittlerweile die Kapitalanforderungen. Die Finanzinstitute würden das Argument einer möglichen Kreditklemme als Warnung vor überzogenen Forderungen anführen. Es zeige sich jedoch auch eine Konfliktlinie innerhalb der Bankenbranche – während DSGV-Präsident Heinrich Haasis für höhere Eigenkapitalanforderungen für systemrelevante Großbanken plädierte, lehnt der Bankenverband IIF solche Pläne ab. Auch zwischen den Ländern gebe es beim Thema Bankeneigenkapital Diskrepanzen, konstatiert die Zeitung. So stoße die Neudefinition des Kernkapitals gerade…



Widerstand gegen Baseler Pläne: Deutsche Banken setzen auf Hilfe der Regierung

10. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers4Im Interview mit dem Handelsblatt äußert sich der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Andreas Schmitz, zu den Plänen des Baseler Ausschusses zur Verschärfung der Eigenkapitalregeln.
„Es ist richtig, dass die Banken ihr Geschäft mit mehr Kapital unterlegen müssen. In der Krise hat sich gezeigt, dass die Kapitalquoten zu gering waren für das, was die Banken an Geschäft gemacht haben“, betont Schmitz. Auch eine Adressierung der prozyklischen Effekte von Basel II sei zu begrüßen. Der BdB-Präsident gibt jedoch zu bedenken: „Eine höhere Minimum-Eigenkapitalquote von 7 oder 8 Prozent, in der fast nur noch Kern-Tier1-Kapital enthalten ist, wird schon eine Herausforderung für den gesamten deutschen Bankenmarkt – weniger für angelsächsischen. 98 Prozent des deutschen…



Warum die deutschen Banken die Verlierer des G20-Gipfels sein könnten

4. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers1Die „New York Times“ beleuchtet die Gipfel-Agenda der US-Regierung für das anstehende G20-Treffen in Pittsburgh und erklärt, dass US-Präsident Barack Obama auf einen internationalen Regulierungskonsens drängen will, der höhere Kapitalpuffer im Bankensektor nach sich zieht.
Insbesondere systemrelevante und besonders risikoreich agierende Banken sollen dabei höhere Eigenkapitalanforderungen auferlegt werden. „Das ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem sicheren Finanzsystem. Wir sollten uns bei der konkreten Umsetzung nicht allzu viel Zeit nehmen“, werden Aussagen von US-Finanzminister Timothy Geithner wiedergegeben. Das Blatt äußert jedoch eine gewisse Skepsis, ob an diese Punkt ein Kompromiss mit Europa und Asien…



Populismus-Vorwurf: SPD-Länderinitiative zur Basel II-Aussetzung erntet Kritik

22. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers8Die SPD-Länderchefs von Baden-Württemberg, Hessen und Bayern sind mit der Forderung nach einer zeitweiligen Basel II-Aussetzung an die Öffentlichkeit gegangen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Erklärung betonten die Politiker, dass die Regularien die derzeitigen Probleme der Unternehmen verschärfen würden, da Basel II den Weg zu günstigen Krediten erschwere. Basel II sei für „Schönwetterperioden“ gemacht, erklärte der baden-württembergische SPD-Chef Claus Schmiedel. Anvisiert wird eine vorrübergehende Aussetzung bis 2010. Die Politiker kündigten dazu eine gemeinsame Initiative auf Bundesebene an. In einem Kommentar zur SPD-Initiative wirft die Tageszeitung „Die Presse“ den Politikern Populismus vor. „In der Krise brauchen wir frische Kredite…



BdB-Präsident sieht engeren Regulierungsrahmen und plädiert für „dynamic provisioning“

12. Mai 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

papers5Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Andreas Schmitz, betont im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass der Regulierungsrahmen für die Bankenbranche im Nachlauf der Finanzkrise enger werden wird.
„Wir brauchen aber nicht ein Mehr an Quantität – die Finanzbranche ist heute schon eine der reguliertesten Branchen schlechthin – sondern ein Mehr an Qualität“, mahnt Schmitz. Befragt nach möglichen Änderungen bei den Eigenkapitalanforderungen, antwortet der BdB-Präsident: „An sich ist Basel II – Risiken nach der Ausfallwahrscheinlichkeit und nach dem, der das Risiko trägt, zu gewichten und das ins Verhältnis zum Kernkapital zu stellen – der richtige Ansatz.“ Es gehe nicht in erster Linie…



„Bad Bank“-Pläne entfachen breite Debatte / Preisfindung für toxische Wertpapiere entscheidend

11. Mai 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers13Im Zuge der aktuellen Planungen des Bundesfinanzministeriums und des Wirtschaftsressorts zur Einrichtung eines Systems so genannter „Bad Banks“, haben sich Experten mit deutlicher Kritik zu Wort gemeldet.
Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass sich die Ministerien mit der EU-Kommission darauf geeinigt hätten, dass die an die „Bad Bank“ ausgelagerten toxischen Assets von den Banken mit einem Anteil von 10 Prozent an den Staat zurückgezahlt werden müssen. Das macht nach Meinung der Experten eine Auslagerung praktisch unmöglich. Angeführt wird das Beispiel der Commerzbank, die bei einer Übergabe ihrer problematischen Wertpapiere (Volumen 55 Mrd. Euro) mit einer Belastung von…